Jour fixe 2026-07-10: Unterschied zwischen den Versionen

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(Identifikatoren für URIs)
(Grundsatzentscheidungen zu Namensräumen und URIs)
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* die Vokabulare bleiben eng mit den Werkzeugen und der Arbeitsweise der Filmwerks-Erfassung verknüpft. Hier sollte die LOD-Darstellung möglichst wenig vom ZDB-Datenmodell abweichen. Die Verwaltung der Vokabulare in RDF gestattet allerdings bessere Möglichkeiten der Anreicherung mit Definitionen, mehrsprachigen Bezeichnern und Mappings zu anderen Vokabularen, als das mit den bisherigen Tabellen "reldef" und "term" der Fall ist.
 
* die Vokabulare bleiben eng mit den Werkzeugen und der Arbeitsweise der Filmwerks-Erfassung verknüpft. Hier sollte die LOD-Darstellung möglichst wenig vom ZDB-Datenmodell abweichen. Die Verwaltung der Vokabulare in RDF gestattet allerdings bessere Möglichkeiten der Anreicherung mit Definitionen, mehrsprachigen Bezeichnern und Mappings zu anderen Vokabularen, als das mit den bisherigen Tabellen "reldef" und "term" der Fall ist.
  
* Die Entitäten können dagegen freier neu definiert und benannt werden, wie im Ontologie-Entwurf von KR bereits vorgeschlagen. Die LOD-Darstellung der Filmwerke muss also keine RDF-Darstellung des XML-Exportschemas sein, sondern kann sich über die historische gewachsenen Definitionen hinweg setzen, solange die Aussagen in der ZDB semantisch erhalten bleiben.
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* Die Entitäten können dagegen freier neu definiert und benannt werden, wie im Ontologie-Entwurf von KR bereits vorgeschlagen. Die LOD-Darstellung der Filmwerke muss also keine RDF-Darstellung des XML-Exportschemas sein, sondern kann sich über die historische gewachsenen Definitionen hinweg setzen, solange die Aussagen aus der ZDB semantisch erhalten bleiben.
  
 
* Als Basis-Domains für URIs stehen derzeit "filmstandards.org" und "???.dff.film" zur Auswahl. Vorschlag DB: filmstandards.org für Vokabulare (sozusagen als Gemeingut) und irgendetwas wie "ld.dff.film" für die filmografischen Daten (als Produkt des DFF). Denkbar wäre auch etwas wie "vocab.dff.film" für die Vokabulare und die Ontologie. Dies wäre eine strategische Entscheidung, die das DFF treffen muss.
 
* Als Basis-Domains für URIs stehen derzeit "filmstandards.org" und "???.dff.film" zur Auswahl. Vorschlag DB: filmstandards.org für Vokabulare (sozusagen als Gemeingut) und irgendetwas wie "ld.dff.film" für die filmografischen Daten (als Produkt des DFF). Denkbar wäre auch etwas wie "vocab.dff.film" für die Vokabulare und die Ontologie. Dies wäre eine strategische Entscheidung, die das DFF treffen muss.

Version vom 10. Juli 2026, 08:13 Uhr

Eine Seite aus dem Reformhaus

Jour fixe, Freitag, 10. Juli 2026

Themenwüsche bitte hier notieren.

Doppelte WD-Identifier

Ist eine Dokumentation notwendig, wenn Personen mit zwei WD Identifiern zusammen gelegt werden? Bei der GND senden wir gesondert einen GND-Report, welche Nummer der Gewinner ist. momentan haben wir 8 Personen mit doppelten WD-Identifiern, ich schätze, in der Vergangenheit wurde die WD aus dem Verliererdatensatz gelöscht.

Kristina: wir können die Datensätze auch in Wikidata mergen, wenn es sich um Duplikate (vielleicht sogar durch uns produziert?) handelt: https://www.wikidata.org/wiki/Special:MergeItems


Relationenvokabular in RDF

Umsetzung Entwurf ZDB_V0-1

Gruppierungen: bei direkter Übernahme würden Kollisionen mit der "Notation" auftreten, nach der die Credit-Auswahl bei der Bearbeitung organisisert ist. Die Neugruppierung sollte deshalb erst vorgenommen werden, wenn das RDF-Vokabular in den Bearbeitungszyklus integriert ist.

Kristina: könntest du das bitte kurz an einem Beispiel erklären? Ich verstehe das gerade noch nicht ganz.

DB: Die vorgeschlagene Gruppe "Mitwirkung" enthält 002 - "Mitwirkung" und 072 - "Interviews", bisher verteilt auf die Gruppen "Darsteller" und "Drehbuch". Für die Neugruppierung wären die Notationen so zu ändern, dass die neue Gruppe sowohl in der Auswahlliste wie auch in der Filmwerks-Darstellung zusammenhängend erscheint.

Relatoren für URIs: Bevor wir Relatoren umbenennen, muss erst die Verträglichkeit geprüft werden, und zwar mit

  • Credits-Darstellung in filmportal.de und mit
  • Anwendungen, die die Datenexporte verwenden (Goethe-Institut, Bundesarchiv, dffb, ...)

Kristina: an Werk21/kelly haben wir bereits eine Mail geschrieben, wie es mit den Auswirkungen auf filmportal.de aussähe, wenn wir Relatoren (bzw. die Bezeichnungen) ändern würden.

Abgleich mit vorhandenen Relationen

Für die einzelnen Vokabulare sollte auf jeden Fall geprüft werden, wie die verwendeten Identifikatoren derzeit in der ZDB-Relationentabelle aussehen. Eine Abfrage für die Agent-Relationen sähe beispielsweise so aus:

 SELECT Rel, COUNT(Rel) As Anz FROM relation WHERE 
    (((SubjEnt="P") AND (ObjEnt="P"))
    OR ((SubjEnt="P") AND (ObjEnt="KS"))
    OR ((SubjEnt="KS") AND (ObjEnt="KS"))
    OR ((SubjEnt="KS") AND (ObjEnt="KS")))
 GROUP BY Rel 

und für die Credit-Relationen so:

 SELECT Rel, count(Rel) AS Anz FROM relation WHERE 
   (SubjEnt="FW") AND ((ObjEnt="KS") OR (ObjEnt="P"))
  GROUP BY Rel ORDER BY Rel

Identifikatoren für URIs

Tatsächlich können wir bei den RDF-Darstellungen durchgehend mit IRIs arbeiten, d.h. aufgelöste Umlaute ("Auffuehrung" statt "Aufführung") sind nicht nötig. Im Identifikatoren-Teil müssen nur vorhandene Leerzeichen und einige Interpunktion (/, &, ", ?, : ) vermieden bzw. ersetzt werden.

Frage: Wollen wir es beim derzeitigen Durcheinander belassen, oder eine einheitliche Verwendung von IRIs (also das Beseitigen von "ae", "oe" etc.) anstreben?

DB: Ausnahmen wären zu machen bei den Tabellen-Namen in der ZDB (in der Ontologie als rdfs:Class deklariert), wenn wir eine Mapping-Ebene zwischen RDF und der relationalen Datenbank vermeiden wollen.

Grundsatzentscheidungen zu Namensräumen und URIs

Die anstehenden Entscheidungen zu LOD-Namensräumen sollen (hoffentlich) für Jahrzehnte Bestand haben. Dazu folgende Überlegungen:

  • die Vokabulare bleiben eng mit den Werkzeugen und der Arbeitsweise der Filmwerks-Erfassung verknüpft. Hier sollte die LOD-Darstellung möglichst wenig vom ZDB-Datenmodell abweichen. Die Verwaltung der Vokabulare in RDF gestattet allerdings bessere Möglichkeiten der Anreicherung mit Definitionen, mehrsprachigen Bezeichnern und Mappings zu anderen Vokabularen, als das mit den bisherigen Tabellen "reldef" und "term" der Fall ist.
  • Die Entitäten können dagegen freier neu definiert und benannt werden, wie im Ontologie-Entwurf von KR bereits vorgeschlagen. Die LOD-Darstellung der Filmwerke muss also keine RDF-Darstellung des XML-Exportschemas sein, sondern kann sich über die historische gewachsenen Definitionen hinweg setzen, solange die Aussagen aus der ZDB semantisch erhalten bleiben.
  • Als Basis-Domains für URIs stehen derzeit "filmstandards.org" und "???.dff.film" zur Auswahl. Vorschlag DB: filmstandards.org für Vokabulare (sozusagen als Gemeingut) und irgendetwas wie "ld.dff.film" für die filmografischen Daten (als Produkt des DFF). Denkbar wäre auch etwas wie "vocab.dff.film" für die Vokabulare und die Ontologie. Dies wäre eine strategische Entscheidung, die das DFF treffen muss.