Jour fixe 2026-02-06
Eine Seite aus dem Reformhaus
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Jour fixe, Freitag, 6. Februar 2026
RDF-Triplestore
Nach Absprache mit der DFF-IT konnte jetzt ein vorläufiger Triplestore mit Apache Jena Fuseki auf ws.dff.film eingerichtet werden. Unter dieser Adresse können wir jetzt die Linked-Data-Publikation der DFF-ZDB Stück für Stück entwickeln und testen. Das betrifft im einzelnen:
- die Filmportal-Ontologie als formales "Rückgrat" für die filmographischen Daten,
- SHACL als Validierungs-Instrument und zur erweiterten Spezifikation für alle RDF-Ressourcen
- die Elementvokabulare im SKOS-Datenschema (s.u.)
- die Filmwerks-Datensätze als RDF-basierte Linked-Data-Ressourcen
- die sich daraus ergebenden Möglichkeiten für neue Dienste im Linked-Data-Umfeld, besonders im Zusammenhang mit Wikidata und der GND.
Warum nicht Qlever?
Eine Reihe von neuen Linked-Data-Projekten verwendet Qlever als Triplestore. Von einer Installation für das DFF habe ich (DB) zunächst abgesehen, weil der RDF-Implementierung hier noch ein wichtiges Merkmal, nämlich Named Graphs fehlt. Ohne dies wäre die Umsetzung der Elementvokabulare nur mit unschönen Kompromissen möglich.
Elementvokabulare
Keines der bisher untersuchten Software-Werkzeuge zum Verwalten von SKOS-basierten Vokabularen hat bisher überzeugen können. DB schlägt vor, zunächst gar keine Thesaurus-Software einzusetzen, sondern SKOS-Datensätze direkt in RDF/Turtle zu editieren und diese mittel Git zu versionieren.
Parallel hierzu ist die Metadaten-Community mit dem Projekt SkoHub praktisch zum gleichen Ergebnis gekommen, indem dort vorgeschlagen wird, die Vokabulare als RDF/Turtle direkt auf GitHub zu editieren.
Im Unterschied zu SkoHub können wir die Vokabulardaten zunächst im Triplestore editieren und dort auf Konformität testen, bevor wir sie versioniert ins DFF-Gitlab einchecken. Daran anschließend kann überlegt werden, über welche öffentlichen Vokabularplattformen (BARTOC, SkoHub, etc.) oder NFDI-Dienste die DFF-Vokabulare öffentlich zugänglich gemacht werden sollen.